CDU Bonn kämpft für Meinungsvielfalt!

Es zählt zu den Tücken von Kommunikation allgemein, dass die Leute einem ab und zu Dinge sagen, die man nicht hören möchte. Zur Vermeidung dieses leidigen Effekts gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: 1. Man fragt gar nicht erst oder 2. Man schränkt die Reaktionsmöglichkeiten etwas ein.

Zu den Fans der letztgenannten Methode zählen die Kollegen der Bonner CDU, die auf ihrem Blog der Ratsfraktion dem Leser die Möglichkeit geben, die Qualität des jeweiligen Eintrags (meist Pressemitteilungen) komfortabel per Mausklick ins passende Kästchen zu bewerten. Es ist bewundernswert, wie den Christdemokraten dabei gelungen ist, die Vielfalt des Meinungsspektrums präzise und klar in drei Kategorien zu unterteilen:

Bitte wählen!

Bitte wählen! (Screenshot CDU Bonn)

Als kommunaler Vertreter einer Partei, die sich mit Einheitslisten auskennt, kann ich da nur anerkennend nicken. Ich denke, es wäre für die Union durchaus lohnenswert zu überlegen, wie sich dieses direktdemokratische Konsensprinzip auch in andere Politikbereiche ausweiten lässt.

Vielleicht wär das ja was:

Bürgerbefragung Bonn-Ausweis

Wobei, ideal wäre natürlich gleich das hier:

Kommunalwahl 2014

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4 Gedanken zu “CDU Bonn kämpft für Meinungsvielfalt!

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